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„Es träumte mir, ich landete mit einem ziemlich grossen Kahn an einer fruchtbaren, reich bewachsenen Insel, von der mir bewusst war, dass daselbst die schönsten Fasanen zu haben seien. Auch handelte ich sogleich mit den Einwohnern um solches Gefieder, welches sie auch sogleich häufig getötet herbeibrachten. Ks waren wohl Fasanen, wie aber der Traum alles umzubilden pflegt, so erblickte man lange farbig beaugte Schweife, wie von Pfauen oder seltenen Paradiesvögeln. Diese brachte man mir schockweise ins Schiff, legte sie mit den Köpfen nach innen so zierlich gehäuft, dass die langen bunten Federschweife, nach aussen hängend, im Sonnenglanz den herrlichsten Schober bildeten, den man sich denken kann und zwar so reich, dass für den Steuernden und die Rudernden kaum hinten und vorn geringe Räume verblieben. So durchschnitten wir die ruhige Flut, und ich nannte mir indessen schon die Freunde, denen ich von diesen bunten Schätzen mitteilen wollte. Zuletzt in einem grossen Hafen landend, verlor ich mich zwischen ungeheuer bemasteten Schiffen, wo ich von Verdeck auf Verdeck stieg, um meinem kleinen Hahn einen sicheren Landungsplatz zu suchen.
An solchen Wahnbildern ergötzen wir uns, die, weil sie aus uns selbst entspringen, wohl Analogie mit unserm übrigen Leben und Schicksal haben müssen.”
M. P.