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Im „Satyrikon” von Petronius1) findet sich folgende Stelle: „Nach einigem Hin- und Herreden Über die glückliche Schiffsreise, sagte Lycas, sich an Tryphoena wendend: „„Mir ist während meines Schlafes Priapus erschienen, der also herumredete: Wisse, dass dieser Encolpis, den du suchst, von mir auf dieses Schiff geführt ward.”” — Die Dame schauerte zusammen: „„Man könnte meinen, dass wir zusammen geschlafen haben. Denn mir schien die Statue Aphroditens, die ich in dem Tetrastylon zu Baise bemerkt habe, sagen zu wollen: In dem Schiffe von Lycas wirst du Giton finden”” — „„Wisse dadurch, sagte Eumolpus, was für ein überaus göttlicher Mensch Epikur war, der diese Art von Phantasmen mit sehr eleganter Redewendung verdammt, indem er sagt:
Die Träume, welche unsere Geister mit ihren flüchtigen Schatten wiegen,
Nicht die Hallen der Götter, nicht Kräfte des Äthers schicken uns ihren Schein zu,
Sondern jeder lässt sie in sich entstehen. Denn, wenn wir durch den Schlaf bezwungen,
Wenn unsere Glieder durch die Ruhe gestreckt sind, dann schweift der Gedanke frei jeden Gewichts herum.
Was in der Sonne bestand, ersteht in der Finsternis wieder. Wer feste Plätze zerstört