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In seiner temperamentvollen und lebendigen Art schildert uns der Autor die „Illusionswelt der Affektübertragungen.” Er hat sich aus den Selbsttäuschungen denen die Leiter von Sanatorien unterliegen müssen, zur klaren Kenntnis der Dynamik und Bedeutung der Übertragung emporgearbeitet. Er betont mit Recht, dass die Aufdeckung der Übertragung eine der genialsten Entdeckungen von Freud ist und zeigt an zahlreichen Beispielen seiner reichen Erfahrungen, wie sich diese Übertragung vollzieht und wie sie gelöst wird. Mit einem überlegenen Humor und grosser Sachkenntnis werden die Illusionen des sich in den Arzt Verliebens geschildert und die Leiden dieser Übertragungen vorgeführt. Der Psychoanalytiker muss diese Übertragungen vollkommen beherrschen können, wenn er einen dauernden Erfolg erzielen will, das ist die These die Marcinowski in dieser Arbeit beweist. Wir können seine Ausführungen allen Analytikern aufs wärmste zur Beherzigung empfehlen. Gefreut hätte es mich, wenn ich auch gelernt hätte, warum die Übertragung zustande kommt und warum sie zustande kommen muss, wenn auch der Arzt ein ungenügendes Objekt für diese Illusionen darstellt. Ich gestehe, dass wir darüber noch gar nichts wissen. Es muss sich um eine allgemein gültige seelische Kraft handeln, die nicht allein den Arzt, sondern auch den Lehrer und Priester mit souveräner Macht ausstattet. Denn die stärksten Grade von Übertragung habe ich noch immer bei Kunstschülern beobachtet. Die Überschätzung des Meisters nimmt hier lächerliche Grade an. Es scheint, dass der Wille zur Unterwerfung, die wichtigste Tendenz der Liebe, eine der stärksten Triebkräfte im Menschen ist. Leider fehlt in der Darstellung von Marcinowski das polare Gegenstück: Der Wille zur Macht. Wie der Kranke selbst mit seiner Liebe danach strebt, sich den Arzt zu unterwerfen und dienstbar zu machen, das wäre einer besonderen Darstellung wert. Vielleicht ist die Übertragung nur der Ausdruck des Wunsches, den Meister nicht zu hassen und seine Überle