You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Sie möchten den Grund wissen, weshalb Ihr dreijähriger Knabe nicht im Bett der Eltern schlafen soll, und sehen keinen Zusammenhang zwischen seinem Aufschrecken nachts und Ihrer Gewohnheit, das Kind zu sich ins Bett zu nehmen. Vielleicht erzählen Sie, weshalb Sie vor einiger Zeit mit dem Kinde zu mir kamen,
„Seit Monaten war mir aufgefallen, daß Hans viel schwerer als sonst einschläft, er aß schlecht und wurde auffallend blaß; ich fütterte ihn dann mit Eisenpillen und gab ihm Baldrian, weil ich annahm, er sei blutarm und nervös. Eine wesentliche Änderung trat nicht ein, das Kind war zeitweise sehr weinerlich und sehr empfindlich, besonders wenn man nicht ganz freundlich mit ihm sprach, es schrie im Schlaf oft auf und erzählte morgens ängstlich vom schwarzen Mann, von Hunden und wilden Tieren. Wenn ich das Kind dann in mein Bett nahm, beruhigte es sich meistens. Um dem Zustand vorzubeugen, legte ich das Kind gleich am Abend in unser Bett; es schrie nur selten auf und beruhigte sich dann rasch.”
Ich schlug Ihnen doch vor, das Kind allein schlafen zu lassen und, wenn es schreit, eine andere Person — nicht Sie selbst — nach dem Kind sehen zu lassen? —