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In diesen beiden uns vorliegenden Büchern gibt der bekannte Basler Pädagoge und Philosoph seine Ethik und seine Metaphysik. In seiner Ethik, die gleichweit von aller bloß naiven wie von aller rigoristischen oder gar desperaten Philosophie entfernt ist, zeigt Häberlin, daß die Überwindung der Zweideutigkeit unseres Lebens nur durch das unbedingte Jasagen zur Welt, wie sie ist, geschehen kann und das Gute mit dem Glück identisch sein muß, daß der Mensch also nach dem Aristotelischen Wort gut und glückselig nur zugleich wird, — in der Metaphysik dagegen, zum erstenmal in der Geschichte der Philosophie theoretische mit praktischer Vernunft sinnvoll und zwanglos vereinend, weist er das Geheimnis der Wirklichkeit in seinem Geheimnischarakter auf und überwindet damit endgültig allen bloßen Rationalismus. Die Antworten auf die Fragen nach Individuum und Unsterblichkeit, nach Freiheit und Kausalität, nach Zeit und Raum ergeben sich notwendig und selbstverständlich. Es ist von ganz besonderem Interesse, mit welcher Klarheit dieser unvoreingenommene Geist, der von der Psychoanalyse her zur Besinnung auf die letzten Fragen gebracht worden ist, die hier empfangenen Anregungen philosophisch fruchtbar gemacht hat. O. M.