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Der Mensch setzt sich auf den Stuhl der Natur und webt mit seinem Geschlechte ein großes Gewebe.
Einer macht Scharen von Menschen wie eine Hand voll Fäden zur Kette desselben und bildet aus ihnen tote Blumen einer elenden Kunst, indem er die Edelsten seines Geschlechtes zu elenden Nadeln seines Webstuhls erniedrigt und sie mit seinem Fußtritte zur ewigen Unbrauchbarkeit abschleift.
Ein anderer nimmt die Fäden seines Gewebes nicht einmal regelmäßig zur Hand, sondern dreht sie mit zügelloser Gewalt in schrecklicher Verwirrung durcheinander, wie der Seiler nichtigen Kuder, den er zum schlechtesten Stricke dreht.
Einer sitzt in seinem Gewebe, wie die Spinne im Netze ihrer Selbstsucht; er duldet in seinem Gehege kein ihm gleiches Geschöpf. Seine Welt ist ein einziger aus sich selbst gesponnener Faden, in dessen Totengewebe er seine Tage in wilder Selbstsucht durchruht, und in ewiger Spannung lebend, nichts tut, als lauern, fangen, morden, saugen und dann das Totengewebe seines Daseins immer wieder aus sich selbst herausspinnen und immer wieder in sich selbst erschaffen.
Also sitzen Spinnenseelen von Menschen im Luftgewebe ihrer Macht.
Aber Göttin! die du mir zu jedem Gedanken des Herzens ein Bild zeigst, wann zeigst du mir im Wallen und Weben des Menschen nur Bilder seines Unrechtes und seiner bösen Gewalt? Göttin! hast du für mich kein Bild seiner geselligen Freiheit und seines gesellschaftlichen Rechtes?
Also bat ich, und die Göttin erschien mir im Lichtglanze des Himmels. Sie hatte in ihrer Rechten einen goldenen Bienenkorb, den eine Sonne umstrahlte, und sie redete mich an: Liebling des gesellschaftlichen Rechtes! du bist dennoch ein Schalk, daß du mich zwingst, dir aus dem goldenen Himmel zu bringen, was du auf deinem Boden täglich vor Augen siehst. Der Korb der geselligen Biene ist das Bild des gesellschaftlichen Menschen, der in seinem Rechte festsitzt, und in demselben festsitzend, seine Pflicht tut.
Wenn Könige das Menschengeschlecht zusammenzetteln, wie eine Hand voll