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Eine Gruppe fünf- bis siebenjähriger Knaben und Mädchen malt mit Wasserfarben. Den Knaben wird die Arbeit langweilig. Sie gehen ans Fenster und schauen hinaus. Die Erzieherin ist hinten in der Klasse beschäftigt. Die Knaben nehmen ihre Genitalien heraus und betrachten sie. Darauf holen sie Farbe und bemalen ihre Hoden, der erste grün, der zweite rot, der dritte blau und der vierte schwarz. Jetzt kehren sie sich den Mädchen zu, um ihnen zu zeigen, wie schön sie jetzt aussehen. Während der ganzen Szene war ich unvermerkt ins Zimmer getreten und fragte die Buben nach ihrem Tun. Sie erklärten, daß Janis und Petris im „Lihgo dsiesma” (Johannislied) auch gefärbte Hoden hätten, und daß das sehr schön sei. Sie zitierten folgenden Vers:
Jahnischami sili pauti, Lihgo!Peterami puspeleki, Lihgo!(Johann hat blaue Hoden,Peter hat graue.)
(Lihgo = Anrufen der Göttin Lihgo, ein ständiger Kehrreim in den lettischen Johannisliedern.)
Einige Knaben spielten im Sande. Sie hatten Löcher gegraben, legten sich darauf und urinierten hinein. Auf die Frage, was sie da tun, antwortete der eine: „Wir machen das, was Vater und Mutter in der Nacht zusammen tun.” — „Woher weißt du das?” — „Das habe ich doch gesehen.”
Eine Mutter beklagte sich, ein sechsjähriges Mädchen O. habe ihrem vierjährigen Töchterchen B. das Geschlechtsorgan mit Papier verstopft, als sie zusammen auf dem Abort waren. Auf die Frage, warum sie das getan habe, erklärte O. zuerst, sie wisse es nicht. Nach und nach kam dann heraus, sie hätte es getan, weil die Öffnung zu groß sei, später, weil sie blutete. Das Blut komme aus dem Bauch. Zuletzt stellet sich heraus, daß sie bei der Mutter Blutungen beobachtet hatte. Sie glaubte, es tue ihr weh, und sie lege daher Papier vor.
Ein kleiner Knabe reizte auf dem Abort sein Genitale mit den Händen und sagte zu den anderen, das sei sehr schön.
Drei Knaben stehen abgesondert und unterhalten sich. Der eine meint, es sei schön, das Genitale in dasjenige des Mädchens zu legen. Auf die Fr