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Gerda (31/2 Jahr) schläft abends nicht ein, ängstigt sich. Die Angst begann sichtbar zu werden, nachdem der Vater sich als Weihnachtsmann (als freundlicher!) verkleidet hatte. Als Gerda ihn sah, flüchtete sie zur Mutter, die bei ihr starkes Herzklopfen bemerkte. Seitdem bekommt das Kind Angst, sobald sie auf der Straße einen alten Mann sieht.
Es fiel auf, daß die Angst weniger auftrat, wenn die Eltern nicht zu Hause waren, was man sich nicht erklären konnte. Da erzählte mir die Kleine: „Ich kann nicht schlafen, weil es dunkel ist. Ich habe Angst, daß der Schornstein kommt. Ich hahe vor dem Vater Angst, daß mir der Vater auch etwas tut, er stößt Mutter mit dem Fuß.” — Es bedarf kaum der Mitteilung, daß das Kind im Zimmer der Eltern schläft. Auf die symbolische Ausdrucksweise des Kindes sei aufmerksam gemacht.