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Wir haben bis dahin unser annähernd zweieinhalbjähriges Töchterchen an der infantilen Onanie möglichst verhindert, und zwar durch zweckentsprechende Kleidung (Schlafsack, Badehöschen) und Ablenkung, nie aber durch Strenge. Nach dem Studium psychoanalytischer Werke haben wir nunmehr Bedenken, ob wir nicht Gefahr laufen, dadurch seine Sexualität an die prägenitale Phase zu fixieren, überhaupt das Kind in der normalen Entfaltung zu hemmen und ihm Sublimierungen zu erschweren. Sollten wir ihm für solche Betätigungen einige Möglichkeiten offen lassen? — Aufgefallen ist uns, daß unser Töchterchen offenbar am Berühren der Dinge großes Gefallen findet und sich bei ihm unbekannten Gegenständen die Erlaubnis hierzu in freudiger Erregung einholt.
K. E.