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Rektor Franz Frenzel, Stolp i. P., verweist auf sein „Handbuch des Hilfsschulwissens”, 4. Teil, Halle a. S. 1926, wo über die wichtigsten Behandlungsmethoden des Stotterns berichtet wird. Als „psychoanalytische Methode” wird aber dort lediglich jenes Verfahren referiert, bei dem der Stotterer in hypnotischen Halbschlaf versetzt wird, jenes, das als Vorläufer des psychoanalytischen bezeichnet werden kann und dessen sich Frank u. a. heute noch bedienen. Es kann nicht als psychoanalytisch bezeichnet werden und Prof. Schneiders Name steht zu Unrecht dort.
Zur Ergänzung der im vorigen Heft dieser Zeitschrift angeführten psychoanalytischen Literatur über Stottern sei noch angeführt: Flügel, Note on the phallic significance of the tongue. Internat. Journ. of Psycho-Analysis 1925. — Coriat, Stammering as a psychoneurosis. Journ. of Abnorm. Psych. IX, 6. — Eder, Stuttering a Psychoneurosis and its treatment by Psychoanalysis. — Searl, Ein Fall von Stottern bei einem Kinde. Internat. Zeitschr. f. Psychoanalyse 1927, Heft 3 (erscheint anfangs Sept.). — Ein in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung im Juni ds. J. gehaltener kleiner Vortrag von Fr. Alfhild Tamm (Stockholm) über die psychoanalytische Behandlung eines Falles von Stottern wird wohl auch demnächst veröffentlicht werden.
A. J. St.