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In einer mir bekannten Familie ereignete sich vor einiger Zeit folgendes:
Die Mutter erwartete mit Sehnsucht am Ende einer ungewöhnlich langen Schwangerschaft ihr zweites Kind. Dabei hatte sie, an und für sich korpulent. in dem Maße an Leibesumfang zugenommen, daß ihr Zustand unbedingt auffallen mußte. Eines Tages hatte ihr eindreiviertel Jahre altes Töchterchen seine Lieblingspuppe, namens „Hänschen”, verloren; das Kind, welches in letzter Zeit mehr sich selbst überlassen gewesen war und insbesondere nicht mehr auf dem Schoß der Mutter hatte sitzen dürfen, wurde von beiden Eitern wiederholt und energisch aufgefordert, die verlorene Puppe zu suchen. Nach verschiedenen vergeblichen Bemühungen kam das kleine Mädchen zur Mutter zurück, schlug sie leicht mit dem Händchen auf den Leib und rief fröhlich aus: „Da ist Hänschen.” Beide Eltern waren starr, entrüstet und suchten dem Kinde seinen vermeintlichen Unsinn unter Androhung von Strafen energisch auszureden.