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Mit dieser Nummer tritt unsere Zeitschrift ins zweite Jahr (Oktober 1927 bis September 1928). Das Programm des neuen Jahrganges sieht zwei Sonderhefte, ähnlich demjenigen über „Sexuelle Aufklärung”, vor. Das erste wird im Januar Arbeiten über „Onanie” bringen und das zweite im Sommer über „Stottern” unterrichten. Das Sonderheft „Onanie” möchte die bekannte „Diskussion der Wiener psychoanalytischen Vereinigung” (veröffentlicht bei Bergmann, Wiesbaden) aus dem Jahre 1912 fortsetzen. Seither hat die Psychoanalyse bedeutende wissenschaftliche Fortschritte gemacht und die Erfahrungen sind reicher geworden. Die damaligen Diskussionsredner sind eingeladen worden, sich in unserer Sondernummer neuerdings zu äußern. Auch unsere Mitarbeiter laden wir hiezu ein. Wer unter den Lesern etwas Wertvolles zum genannten Thema zu sagen hat, möge seine Einsendung bis Mitte November an Schneider, Riga, gelangen lassen. — Wer Gelegenheit hatte oder noch hat, Stotterer analytisch zu behandeln, ist gebeten, auch an das zweite Sonderheft zu denken. Wir werden uns überhaupt bemühen, die einzelnen Nummern möglichst einheitlich zu gestalten. So behandelt die vorliegende erste des neuen Jahrganges vorzugsweise „Kinderfehler”. Zu einem Heft „Nacktheit und Erziehung” liegen auch schon Beiträge vor.
Unsere Leser und Mitarbeiter bitten wir, das bisherige Interesse auch auf den neuen Jahrgang der Zeitschrift zu übertragen und ihr weitere Leser zuzuführen.
Schriftleitung und Verlag