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Das Berliner Psychoanalytische Institut (Poliklinik und Lehranstalt) der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft e. V. (Berlin W 35, Potsdamerstraße 29) veröffentlicht das Verzeichnis der Lehrkurse im Herbstquartal 1927. Wer sich für die Zusammenstellung der obligatorischen und fakultativen Kurse sowie der Seminare für Anfänger und Fortgeschrittene sowie für die öffentlichen Vorträge interessiert, bestelle das Verzeichnis bei obiger Adresse.
Psychoanalyse und Lehrerschaft. Die 52. Vertreterversammlung des Sächsischen Lehrervereines nahm eine Reihe von Leitsätzen: „Erziehungsmaßnahmen in der allgemeinen Volksschule” an. Der elfte lautet folgendermaßen: „Dem Lehrer muß in Zukunft Gelegenheit gegeben werden, die Erkenntnisse über die Kindesnatur und die Erziehungsvorgänge, wie sie die Psychologie einschließlich ihrer neuen Richtungen — Psychoanalyse, Individualpsychologie u. a. — gewonnen haben, kennenzulernen.”
Die Erfurter erziehungswissenschaftliche Herbsttagung findet vom 14. bis 18. Oktober 1927 in der Oberrealschule in Erfurt statt. Das Thema, das in den verschiedenen Vorträgen von erfahrenen Pädagogen auf mannigfaltige Weise abgewandelt werden soll, lautet: „Das Jugendalter, sein Wesen und seine Bildsamkeit.” Dienstag, den 18. Oktober, ist die Zeit von 16 bis 20 Uhr der Psychoanalyse gewidmet (Dr. Hans Prinzhorn, Frankfurt a. M.: Psychoanalyse und Führerproblem — Dr. Arthur Hoffmann, Erfurt: Psychoanalyse und Erziehung). Programme sind zu erhalten von der Geschäftsstelle: Erfurt, Blumentalstraße 7, Dr. Hoffmann.
„Das Kind und die Psychoanalyse” lautet das Thema, das am 1. Dezember 1927 Dr. med. Heinrich Meng, Stuttgart, auf Einladung des „Groupe d'Etudes Philosophiques et Scientifiques” an der Sorbonne in Paris behandeln wird. Die Leser der Zeitschrift in Paris werden gebeten, falls sie den Vortragenden sprechen wollen, sich nach dem Vortrag an ihn zu wenden. Dr. Meng wird außerdem am 2. und 3. Dezember über psychoanalytische und ärztliche Themen noch in zwei wis