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Die Bücher von Fritz Wittels zeichnen sich aus durch eine leichtverständliche Schreibweise und klaren Stil. Wittels gibt gerne Krankengeschichten und zeigt bei ihrer Darstellung Sinn und Bedeutung der Freudschen Mechanismen. In seiner „Technik” gibt er einen historischen Überblick der Psychotherapie vor Freud und erklärt dann die Grundlagen der Psychoanalyse und ihre Indikationen. Das Unbewußte, die Assoziation, der Traum, die Fehlleistung und die Übertragung werden eingehend geschildert. Die folgenden Kapitel enthalten Bruchstücke aus Analysen, wobei die Beobachtungen an Kriminellen und Epileptikern gerade für Erzieher besonders instruktiv sind. — Die kleinere Broschüre ist eine sehr billige Einführungsschrift in die Psychoanalye, sie enthält das Wichtigste der neuen Seelenkunde. Besonders gut sind die Abschnitte „Die Sexualität des Kindes” und „Ödipuskomplex und Ambivalenz”. Eine Probe der Schreibweise von Wittels finden die Leser im I. Jahrgang unserer Zeitschrift in dem Beitrag „Die Triebhaftigkeit des Kindes”, der seinem letzten Buch „Die Befreiung des Kindes” entnommen wurde (Hippokrates-Verlag), das wir demnächst hier besprechen werden.
Heinrich Meng