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Die kleine Anne (einziges Kind) kommt mit 17 Monaten zum erstenmal ins Strandbad. Wir setzen uns auf den Rasen und ich überlasse sie ganz sich selbst. Erst bemerkt Anne den Sand und spielt damit, wandert dann weiter, entdeckt plötzlich das Wasser und läuft geradewegs hinein. Sie hat eine mächtige Freude und springt immer wieder hinein; reicht ihr das Wasser bis unter die Arme, so quietscht sie, zieht sich zurück und beginnt das Spiel von neuem.
Später spazieren wir unter den Leuten herum und begegnen entfernt Bekannten mit einem wenig älteren, ebenfalls nackten, kleinen Jungen. Es ist das erstemal, daß Anne einen nackten Jungen, überhaupt ein völlig entkleidetes, männliches Wesen sieht. Sie setzt sich sofort direkt vor dem kleinen Buben auf den Boden und betrachtet unverwandt und mit dem größten Erstaunen sein Glied. Erst macht sie einige zaghafte Versuche, es mit den Händchen zu berühren, dann unterläßt sie das und schaut nur immer hin. Auch der Junge steht noch immer still und schaut sie an. Nun beginnt Anne bei sich selbst zu suchen und stößt dabei die kleinen bekümmerten Laute aus, die sie zurzeit immer äußert, wenn sie etwas nicht in Ordnung findet. Sie höckelt noch in der gleichen Stellung auf dem Boden und sucht immer und immer wieder von neuem, unbekümmert um alles, was um sie her geschieht. Sie nimmt auch keine Notiz davon, daß der Junge sich ihrer Spielsachen bemächtigt hat — ein Übergriff, den sie sonst nicht ohne weiteres duldet. Wir verabschieden uns und gehen weiter, aber immer wieder einmal bückt sich Anne und sucht zwischen den Beinchen, bis sie schließlich wieder in ihren Kleidchen steckt und sich auf dem Heimweg für allerlei anderes zu interessieren beginnt. Kaum wird sie aber zu Hause ausgezogen, um ins Bett gebracht zu werden, fängt sie schon wieder zu suchen an und äußert sich in der gleichen bekümmerten Weise dazu. Da ich es für möglich halte, daß durch das bloße Sitzen in dem groben Sande und durch das beständige Suchen ihre Haut vielleicht etw