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Die genitale Onanie ist eine Form der Sexualbetätigung, die in der Entwicklung jedes normalen Kindes während der ersten Lebensjahre vorkommt. Die Erziehung, die sich eine für Kind und Umwelt günstige Triebbewältigung zum Ziel setzt, hat hier im allgemeinen wenig Ursache, einzugreifen. Eine positive und eine negative Aufgabe fällt ihr dabei trotzdem zu. Die negative, von außen kommende Störungen zu vermeiden, und die positive, Störungen, die sich zeigen, nach Möglichkeit auszugleichen und zu mildern. Die zärtliche Bindung des Kindes an seine Umwelt hilft meist, die Schwierigkeiten zu beseitigen, wenn diese Beziehung geschickt in den Dienst der Erziehung gestellt wird. Drei kleine Beobachtungen sollen illustrieren, wie die Beziehung Kind — Umwelt die Sexualbetätigung des Kindes mitbestimmt. — Im ersten Fall erfüllt die Umwelt ihre erzieherische Aufgabe schlecht, weil sie störend in die Entwicklung eingreift.