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P. war das Kreuz der Anstalt und der Ärger der Beamten, Er arbeitete nicht, er war unhöflich, er tat den Mund nicht auf, ein spöttisches Lächeln umspielte seine Lippen; er stand im Verdacht, mit anderen Jungen Schmutzereien zu treiben, aber war davon weit entfernt.
Sein Leben ist ihm eine Qual. In den frühesten Jahren seiner Kindheit war er ein herziger Bub, die Wonne seiner Eltern, die Freude aller Bekannten. Mit fünf Jahren wurde er menschenscheu. Er verbarg sich unter Gerät, in Strohschobern, Remisen und unter Reisighaufen am Backofen. Er lief vor den Menschen davon in die Einsamkeit, in halbdunkle Verstecke. In der Schule hielt er sich für sich und beobachtete die anderen scharf. Er sah und verfolgte alles, was sie taten und sagten. In seine Seele zog ein großes Erleben, fünf Jahre vor der beginnenden Entwicklung — in seinem siebenten Lebensjahre.
Er sah die Welt, wie sie sich ihm nackt und unverhüllt in der Wohnung — Wohnhöhle — zeigte, er sah sie, wie sie war und nicht, wie sie sein wollte und sich zum Scheine gab. Er sah Freunde, Kameraden, Dienstboten, Ältere, Lehrer und Eltern, lebte und erlebte ihr wirkliches Leben. Er sah Dinge und lernte Verhältnisse kennen, die sich meistens dem noch verschließen, der schon Weib und Kind hat, und in ihm wuchs — das Mißtrauen, groß, riesengroß.
Bald glaubte er keinem Menschen mehr. Sie taten gut und freundlich, aber sie haßten sich alle miteinander, er verstand sie nicht, er ging abseits. Der Menschen Lachen war ihm eine Komödie, er verstand die Menschen, sie ihn nicht. Er liebte die Menschen nicht, sie ekelten ihn an.
Seine Entwicklung kam zu früh. Die Triebe entfalteten sich, sie fanden sich aber nicht zur Harmonie. Sein inneres Leben war ein großer Mißton. Einige Saiten seiner Seelenharfe waren in der kurzen Zeit seines Lebens eingerostet, mit frühester Kindheit waren andere zerstört, nur die Saiten der Erkenntnis, des Frühreifens, der Ungläubigkeit und der Menschenscheu blieben gespannt und tönten schrill. Der letzte Res