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(Nachtrag zu der gleichnamigen Mitteilung in Heft 1, S. 25, dieses Jahrgangs)
Als ich im Juli 1927 Herrn Prof. Freud meine ungewöhnliche Beobachtung mitteilte, erhielt ich von ihm folgende Antwort: „Es hat sich bei mehreren Erwachsenen zweifelfrei ergeben, daß der Fetisch ein Penisersatz ist, Ersatz für den vermißten Penis des Weibes, also Schutzmittel gegen die Kastrationsangst — und nichts anderes. An dem Kleinen wäre nun die Probe zu machen. Wenn das stimmen soll, so muß er reichlich Gelegenheit gehabt haben, sich an der nackten Mutter von ihrem Penismangel zu überzeugen — — .” Seither ist Freuds Arbeit über den Fetischismus in der Int. Z. f. PsA., XIII. Bd., H. 4, erschienen, in der diese Deutung des näheren begründet wird. Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, den nunmehr zweijährigen, körperlich gut gediehenen, geistig über sein Alter entwickelten, jetzt sehr liebenswürdigen Jungen wiederzusehen.
Die Schwäche der Eltern, besonders der Mutter, hat dem Kleinen das Festhalten an seinem Fetisch als bestem Mittel, ihn rasch einzuschläfern, gestattet. Er breitet die Wäschestücke, die von der Mutter bereits benützt sein müssen — frische oder vom Vater benützte Wäsche lehnt er auch jetzt ab — über sein Gesicht und lutscht