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Von den vielfältigen Beziehungen eines Krankheitssymptomes zur Erotik, deren Aufdeckung eine der vielen Aufgaben psychoanalytischer Forschung wurde, sind diejenigen zwischen Stottern und Analerotik besonders augenfällig und deshalb in der psychoanalytischen Literatur bereits mehrfach erwähnt worden.
Freilich, eine etwas oberflächliche Betrachtung wird zum Schlusse führen, daß es sich beim Stottern doch wohl in erster und letzter Linie um Verdrängungen oraler Erotik handle, ein Urteil, das nicht ganz mit Unrecht so gefällt wird, denn tatsächlich ist ja gerade der Mund die ursprünglichste und auch die anfänglich dominierende erogene Zone, an die auch eine primärste Äußerungsform des Sadismus, nämlich der Kannibalismus, geknüpft ist.