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Dieser Aufsatz möchte versuchen, Lehrern und anderen Personen, die sich mit Kindern beschäftigen, von Nutzen zu sein. Letztere sehen sich mancherlei Problemen gegenüber, wenn sie mit den Menschen ihrer Umgebung in jene soziale Wechselbeziehung treten, die wir Sprache
nennen, nachdem sie bereits gelernt haben, einen Unterschied zu machen zwischen den Lauten, die dem Vergnügen dienen oder die sie rings um sich her mit Entzücken, Pein oder Furcht wahrnehmen, die aber nur der Ausdruck von Gefühlen sind, und zwischen solchen Lauten, die mit willkürlichen Bedeutungen verknüpft sind, nämlich Worten, ebenso wie . zwischen den Lauten, die hervorgerufen werden von Menschen, Gegenständen, Tieren oder Naturerscheinungen.
Es ist allgemein üblich, das Kind kaum als soziales Glied mitzuzählen, ehe es sprechen kann; man hält es vor dieser Entwicklungsperiode nicht für ein Wesen von irgendwelcher Bedeutung und glaubt, es sei unfähig zu denken, so daß also die Umgebung nicht den geringsten Widerhall im Geiste des Säuglings finde. Gewöhnlich finden wir diese Auffassung beim männlichen Beobachter. Frauen hingegen, die in näherem Kontakt mit kleinen Kindern stehen, sind ebenso überzeugt davon, daß das Kind seine Umgebung schon in einem erstaunlich frühen Alter wahrnimmt und nicht, nur über sie nachdenkt, sondern sogar fähig ist, seine Gedanken denen mitzuteilen, die imstande sind, seine Ausdrucksformen, die es für diesen Zweck anwendet, zu verstehen.
Ebenso erwähnenswert ist der Konflikt der Meinungen bedeutender Ärzte darüber, ob das neugeborene Kind imstande sei, Gehörsreize wahrzunehmen. Dr. Still teilt in seinem Buche „Common disorders of Childhood” („Allgemeine Störungen in der Kindheit”) mit, daß „das Hörvermögen vermutlich während der ersten zwei oder drei Tage fehlt,” aber er fügt hinzu, daß das ganz zweifelhaft sei. Andere dagegen behaupten ganz fest, daß das Neugeborene taub sei (Cuff und Pugh, praktische Säuglingspflege). Weitere interess