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Der Kongreßbericht enthält mehrere wichtige Arbeiten über Psychoanalyse. Hervorgehoben seien die Vorträge von Schilder und Deutsch. Aus dem Vortrag Schilders sei folgendes zitiert: „Die Psychoanalyse, den Triebhaftigkeiten immer wieder nachspürend, immer wieder das Gesetzmäßige suchend, entdeckt gleichzeitig mit dem Feststellen einer wahren Kausalbeziehung etwas Finales, etwas Zweckmäßiges, aber sie betrachtet im Rahmen ihres Wissenschaftsbereiches nicht unter dem Gesichtswinkel der Finalität, sondern unter dem Gesichtswinkel der Kausalität. Ebenso wie Physik, welche den Gesichtspunkt der Kausalität methodisch in den Vordergrund stellt, der wahren Teleologie dient, so dient auch die kausale Betrachtungsweise der Psychoanalyse der wahren Teleologie mehr, als jene voreiligen Versuche psychologischer Teleologie, wie sie etwa von Adler und seiner Schule herrühren” … „Der Ausbau der Lehre von den Über-Ichen ist der wesentlichste Fortschritt in der neueren Entwicklung der Psychoanalyse. Es muß anerkannt werden, daß Adlers Lehre von den Leitlinien erst Anhaltspunkte gegeben hat. Es gibt Leitlinien, welche das Handeln, das Lebensprogramm des Individuums bestimmen. Aber Freud hat erst erkannt, daß diese Leitlinien gebildet werden durch Liebeseinstellungen den Eltern und Pflegepersonen gegenüber. Diese sind die Grundlage für die Identifizierungen, welche das Kind mit seinen Eltern vornimmt; es baut so