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Ein Teil der Artikel dieses Heftes gehört dem Ideenkreis der psychoanalytischen Pädagogik an. Pfister schreibt über „Das Umdenken der Tiefenpädagogik”. Die Psychoanalyse als Tiefenpsychologie muß als logische Konsequenz die Tiefenpädagogik nach sich ziehen. Diese aber erfordert eine völlige Umschaltung in der Denkrichtung, die Pfister hier mit wenigen Worten klar charakterisiert, und die ihre praktische Auswirkung vor allem in der Neugestaltung der Autoritätsbeziehung zeigt.
Wittels: „Tagtraum, Verbrechen und Schule.” Wittels fordert die Lehrer vor allem zu schärferer Beobachtung ihrer Zöglinge, insbesondere der „Träumer”, auf. Der Lehrer soll die seelischen Veränderungen bemerken, um dem Kinde die Wege zu ebnen, die es aus seiner seelischen Not herausführen können. Vorbedingung dieser Forderung an den Lehrer aber ist: Kenntnis der durch die Psychoanalyse aufgedeckten psychischen Tatsachen und Zusammenarbeit mit einem kinderanalytisch geschulten Heilpädagogen.
Müller-Braunschweig: „Die pädagogisch grundlegende Epoche der Reinlichkeitsgewöhnung und des Gehenlernens.” Die Wichtigkeit dieser Epoche wird auch heute noch so allgemein unterschätzt, daß jeder Beitrag, der in dieser Richtung aufklärend wirkt, wie es der vorliegende in äußerst anschaulicher Weise tut, begrüßenswert ist. Denn: „Von der Haltung des Erziehers bei der Aufgabe, das Kind an Reinlichkeit zu gewöhnen, hängt außerordentlich viel für das spätere Trieb- und Ichschicksal des Kindes ab.” Es ist Aufgabe des Erziehers, nicht nur die Schmutzlust zu unterdrücken, sondern in der Tatsache des Sauberseins dem Kinde eine Lustquelle erschließen zu helfen.
Meng: „Das einzige und das einsame Kind.” Die alte Volksmeinung, daß das einzige Kind ein Sorgenkind ist, hat durch die Psychoanalyse Erklärung und Bestätigung gefunden. Meng stellt in diesem Artikel kurz die Gründe für die Gefährdung des einzigen Kindes zusammen, das vor allem in der Pubertät einen äußerst asozialen Charakter offenbart. Bei diesen Kindern vor alle