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Zu den nachstehenden, die Psychologie der (psychoanalytischen) Übertragung betreffenden Erörterungen bin ich durch den Bericht Kündigs1 über eine ungewollt starke positive Übertragung im Gefolge der erzieherischen Tätigkeit des genannten Verfassers und über deren für Lehrer und Kind (Mädchen!) nicht unbedenkliche Begleiterscheinungen angeregt worden. Da die geschilderte Entwicklungsgeschichte der Übertragung und deren ins Sexuelle tendierende Auswirkungen nicht nur interessant und für den Leser (namentlich sofern er gleichen Standes wie der Verfasser ist) gewinnbringend, sondern darüber hinaus auch von großer Allgemeinbedeutung sind, muß man es bedauern, daß an den Bericht nicht einige verallgemeinernde, ja grundsätzliche Bemerkungen über die eigentlichen Ursachen dieser die Übertragung fördernden und deren bedenkliche Auswirkungen bedingenden seelischen Erscheinungen in Begleitung einer positiven (oder negativen) Übertragung angeschlossen worden sind. Ich glaube darum, eine nicht wertlose Ergänzung zu bieten, wenn ich nach Erbringung einiger ähnlicher Erlebnisse aus meinem Erfahrungsbereich die nunmehr noch geklärtere Sachlage auf ihren Ursachenzusammenhang hin untersuche.