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Im Leben der Erwachsenen spielt der Vorgang des „Kaufens” und „Verkaufens” eine wichtige Rolle. Wie mag es in der Seele des Kindes aussehen, wenn es beginnt, sich mit diesen Funktionen zu beschäftigen? Diese Frage veranlaßte mich zu Beobachtungen, die ich im nachfolgenden wiedergebe.
Die kleine Gertrud, etwa fünfjährig, geht für die Mutti einholen. Sie besorgt Milch, Brot und andere wichtige Dinge mit großem Eifer und sichtbarem Stolz. Wir verstehen warum: Sie wird ja dadurch ihrem Ideal gleich, sie wird selber die Mutti.
Als sie älter wird und diese Art des Einkaufens ihr nichts mehr Neues bietet, verliert sie die Lust dazu. Sie faßt es jetzt als „Arbeit” auf, nicht mehr als besondere Freude, die sich selbst belohnt. Sie benimmt sich auch wie ein richtiger kleiner Arbeiter, stellt Forderungen, entweder muß ich „bitte-bitte” sagen, oder einen Pfennig geben, oder in irgend einer anderen Form eine Gegenleistung bieten.