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Die 6 jährige kleine S. wird allabendlich durch den gleichen Schrecktraum aus dem ersten Schlaf gerissen. Sie träumt, es steht plötzlich eine große Hexe vor ihr, die hat eine lange Nase. Davon wacht sie unter Angst, ab und zu mit Schreien auf. Zunächst gibt sie keinerlei Einfälle oder weitere Anhaltspunkte zu dieser Hexe. Erst nach mehreren Wochen spricht sie spontan wieder mal von der Hexe. Sie erzählt, daß sie mit ihren Spielkameraden Hexe gespielt habe, und zwar ein Dornröschenspiel. Sie war die Hexe und mußte die Prinzessin ins Herz stechen. Das machte sie mit dem ausgestreckten Zeigefinger. Ich fragte sie nach der Hexe, die ihr im Traum erscheint. Sie versuchte sie zu beschreiben: „Die Hex hat einen wüsten Kopf mit einer langen spitzigen Nase und vielen Haaren. Unten sieht sie aus wie die Mama.” Ich bat sie, die Hexe zu zeichnen.
Zu mehr war sie nicht zu bewegen und ging auf ein anderes Thema über. Wir bauten einen Hebekran mit dem Märklinbaukasten. Die Zeichnung lag auf dem Tische daneben. Auf einmal lächelt die Kleine, steckt den Finger in den Mund und sieht mich von der Seite an. Sie wollte also etwas Lustiges, aber ein wenig Peinliches erzählen: „Weißt, das sieht aus wie dem Ludwig sein Rolli” (Genitale). L. ist der große Bruder. — „Und wie dem Papa seines.” — Es