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Das ausgezeichnet zusammengestellte Werk bringt eine ausführliche Darstellung der gegenwärtigen Lage der Jugendkunde und Jugendwohlfahrtsarbeit.
Teil I enthält Abhandlungen über „Psychologie und Jugendkunde in der Gegenwart” von Giese, Wagner, Meng, Künkel und Stern.
Die Leser dieser Zeitschrift wird besonders der Artikel von Meng „Psychoanalyse und Jugendkunde” interessieren. Meng zeigt, daß „alle Jugendkunde, welche die psychoanalytische Forschung nicht in sich einschließt, unzulänglich geworden (ist); denn sie begnügt sich mit bewußten Vorgängen und verbleibt an der Oberfläche der Erscheinungen” (S. 48). Im weiteren spricht Meng von der Notwendigkeit der Analyse des Erziehers selbst. „So ist die Psychoanalyse in Form der Lehranalyse die wünschenswerte, nach unserer Meinung unumgängliche Erziehungshilfe für die Erziehung des in der Jugendkunde beruflich Tätigen geworden, auch wenn er sie nicht praktisch und methodisch zum Psychoanalysieren anwenden will” (S. 49). Meng kommt dann zum Begriff des Unbewußten und der Verdrängung. „Die Jugendkunde muß die Aufgaben,