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Eine 13 jährige Amerikanerin — man bezweifelt beim Lesen die Richtigkeit der Altersangabe, der Herausgeber hat sie aber, gewitzigt durch frühere Vorfälle, genau
geprüft, — zieht eine Bilanz der Gegenwart und schildert in unretouchierten „Rohabzügen” lebendig und schonungslos die Vorzüge und Schwächen der jungen amerikanischen Generation, soweit sie ihrem Blick zugänglich ist, nachdem zuvor die ältere Generation mit ihren Erziehungsfehlgriffen in dem Abschnitt „die Eltern — unsere Feinde” ebenso furchtlos kritisiert worden sind. Gewiß sind manche Urteile voreilig, manche schief; in sehr vielen anderen Fällen aber ist dieses frühreife Mädchen erstaunlich hellsichtig. Jedenfalls vermittelt sie uns einen interessanten Blick „hinter die Kulissen”, in das Familien-, Schul- und Hochschulleben Amerikas und in die Gegenwarts- und Zukunftseinstellung seiner „Jugend von heute”.
Von besonderem psychologischen Interesse sind die Schilderungen ihrer Kameraden, ferner der Abschnitt über die Ziele, die sich Benson für die jetzt heranreifende Generation steckt.
P. M.