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Das Programm der von den Herausgebern dieser Zeitschrift veranstalteten II. Pädagogischen Woche in Stuttgart (gedruckt in Heft 10, S. 331 dieser Zeitschrift) erfuhr insofern eine Abänderung, als an Stelle von Hans Zulliger, Hans Kalischer aus Nordhausen trat, der über „Erfahrungen aus derheilpädagogischen Anstaltspraxis” sprach.
Die Woche nahm einen günstigen Verlauf. Es erübrigt sich, auf die Vorträge einzugehen. Die Kolloquien erfreuten sich einer lebhaften Teilnahme der Hörer und scheinen, nach den Aussagen der Teilnehmer zu schließen, besonders fruchtbar gewesen zu sein. Anregende Unterhaltung (u. a. wurde auch ein psychoanalytischer Film vorgeführt), ansprechende örtlichkeit im Kursaal Cannstatt mit Park, gemeinsame Mahlzeiten, Ausflüge usw. trugen das ihrige zum Gelingen bei.
Die Tageszeitungen (vor allem das „Neue Stuttgarter Tagblatt”), deren Vertreter am Kurs teilnahmen, beschäftigten sich in ausführlichen Artikeln mit den Hauptthemen der Referenten und standen mit zwei Ausnahmen der Veranstaltung positiv gegenüber. Die Kritiken dieser beiden Ausnahmen erschienen im „Deutschen Volksblatt”, Stuttgart, und in der „Hildesheimschen Zeitung” und wurden geschrieben von einer Kursteilnehmerin O. U., einer katholischen Pädagogin, die Mitbeteiligte an der „Protesterklärung katholischer Lehrerinnen gegen die Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik” war.
Nachstehend eine Berichtigung dieser Kritik, die in der einen der beiden oben erwähnten Zeitungen, nämlich in der „Hildesheimschen Zeitung” erscheinen sollte, — zugesichert erscheinen sollte, — aber nicht erschien:
Zu der unter obigem Titel in Nr. 181 (6. August) der „Hildesheimschen Zeitung” erschienenen und mit O. U. gezeichneten Berichterstattung sei mir — da Unstimmigkeiten und Entstellungen der Tatsachen veröffentlicht wurden — eine kurze Berichtigung und Erwiderung gestattet:
Kritiken gegen die Psychoanalyse beginnen oft mit dem Vorwurf, der auch am K