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(Der erste — die drei ersten Abschnitte umfassende — Teil dieses Vortrags erschien im vorigen Heft.)
Da ich die Frage Freds an die Eltern vorausgesehen, hatte ich letztere gebeten, ausweichende Antworten zu geben, um die Aufklärung der Analyse zu überlassen. Das geschah denn auch. Fred hat trotz seiner zehn Jahre noch herzlich wenig Einblick in das Problem der Zeugung und der Geburt erhalten.
Wahrscheinlich trat es zum erstenmal stärker an ihn heran, als sein Brüderlein Walter geboren wurde. Mit ihm beschäftigt er sich denn auch vorgängig der Aufklärung in den nächsten Stunden eingehend. Ich werde über das Verhältnis zum Bruder in einem anderen Zusammenhang berichten.
Ungefähr vierzehn Tage nach Beginn der Analyse erlitt unser Patient einen kleinen Rückfall. Er nachtwandelte eines Abends wieder zu seiner Mutter ins Schlafzimmer und gab dann am andern Morgen selber die Begründung.
„Das kam daher,” sagte er, „daß ich am Tage zuvor wieder so herumrannte und mit Walterli dumme Streiche verübte. Am Abend war ich dann ganz aufgeregt, und deshalb ging ich auch in der Nacht zur Mutter. Papa sagte am andern Morgen, ich sei ein richtiges Gespenst, wenn ich so herumgehe des Nachts. Aber vielleicht kam es auch daher, weil ich den ganzen Tag nicht bei der Mutter war und weil ich in der Nacht einen so schrecklichen Traum hatte. Ich träumte nämlich, ich sei in der Wüste ganz allein gewesen. Und dann kam ein Löwe und schlug mich mit der Tatze. Zuletzt saß ich sogar in einer Löwengrube, wo viele, viele Löwen waren. Sie strichen so an mir herum.”
Die Begründung Freds zu seinem Rückfall ins Nachtwandeln — es war übrigens das letzte Mal — erscheinen uns vernünftig. Der Traum wird jedenfalls seinen besonderen Teil mitverursacht haben.
Daß der Vater Fred als ein Gespenst bezeichnet hatte, wirkte wie ein Alarm und weckte einen mächtigen Komplex der Gespensterangst, der im Knaben schlummerte. Wir werden vorerst ihm nachgehen müssen, weil er die eigentliche Einleitung zum A