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Der Band vereinigt 34 Arbeiten u. a, solche von William Stern, Ramiro Bujas, Stephan Krauß, Paul Schilder, Hans Volkelt und Maria Zillig.
Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie protestiert einleitend gegen die neuerliche Übung, psychologische Lehrstühle durch Pädagogen oder Philosophen zu besetzen. Stern Iheht hervor, welche Bedeutung die Psychologie für zahlreiche außermedizinische Wissenschaften gewonnen hat. Bujas gibt die Ergebnisse seiner Untersuchungen des psyeho-galvanischen Phänomens wieder. „Hier ist also zum erstenmal unzweifelhaft beobachtet worden, daß dem qualitativen Unterschiede der Lust und Unlust verschiedene Richtungen der galvanischen Schwankung entsprechen, wobei auch die Größe der Schwankung mit den Aussagen der Versuchsperson übereinstimmt!”
Kraus liefert einen Beitrag über Symbolfunktionen anlehnend an die Apraxielehre, auf die auch Freud Einfluß hatte. „Der pädagogische Prozeß, insbesondere nach der sozialpsychologischen Seite hin, ist unter dem Gesichtspunkt der Symbolfunktion eigentlich noch nicht untersucht, wir sehen hier große Aufgaben. Die Jugendphase scheint, nach den Erscheinungen der Jugendbewegung zu schließen, besonders reich an den Tatsachen zu sein, die wir als „symbolische Verhaltungsweisen” beschrieben haben. Wenn wir die Symbolfunktion derart betrachten, daß sie sich in verschiedenen Bewußtseinsschichten wirksam erweist, so können wir in den ‚symbolischen Verhaltungsweisen’ die kulminierende Schicht dieser Funktion sehen.”
Schilder entwickelte u. a. an Hand von zwangsneurotischen Beispielen seine Forschungen über das Körperschema, das Endprodukt des Wissens vom eigenen Körper mit dem Ziel, naturwissenschaftlich Bau und Tendenz der Komplexe aufzuzeigen. „Die architektonische Gliederung des Komplexes, der bis in die früheste Jugend zurückgreift, ist von Triebeinstellungen abhängig, welche sich nur zu einem geringen Teile im vollem Lichte des Bewußtseins abspielen. Die willkürliche Aufmerksamkeit (wobei ich unter Aufmerksamkeit d