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Im Jahrgang 1929 der „Zeitschrift für Sexualwissenschaft” beschäftigt sich Karl Landauer mit der „psychosexuellen Genese der Dummheit”1 und liefert in seinen Ergebnissen einen so wichtigen Beitrag zu dem Problem dieses Sonderheftes, daß eine verkürzte Wiedergabe seiner Darlegungen hier wohl am Platze ist.
Die Dummheit ist durchaus keine so einfache Erscheinung wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Wer mit offenen Augen die natürliche Klugheit und die glänzende Beobachtungsgabe des normalen Kindes auf sich hat wirken lassen und dem gegenüber die so häfige Versandung dieser frühen Intelligenz in reiferen