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Im Januar 192* suchte mich Frau R. auf, und es entspann sich folgendes Gespräch zwischen uns: „Mein elfjähriger Junge hat Sprachschwierigkeiten, die sich besonders dann zeigen, wenn er in der Schule antworten soll. Soviel ich weiß, behandeln Sie Kinder mit Sprachschwierigkeiten. Glauben Sie, daß Sie ihm helfen können? Im Herbst soll er in die Public School kommen und es wäre sicherlich von großem Nutzen für ihn, wenn er bis dahin diese Schwierigkeit überwinden könnte.”
Ich antwortete ihr: „Ich bin zwar keine Spezialistin für Kinder mit Sprachschwierigkeiten, habe aber natürlich im Verlauf meiner pädagogischen Bemühungen mit schwierigen und neurotischen Kindern häufig mit verschiedenen Abarten dieser Schwierigkeit zu tun gehabt. Stottern ist ein neurotisches Symptom, das nur schwer zu heilen ist und das an der Wurzel erfaßt werden sollte; darum rate ich Ihnen, den Jungen psychoanalytisch behandeln zu lassen.”
„Ich möchte ihn in keiner Form psychotherapeutisch behandeln lassen, und würde die Psychoanalyse nur im äußersten Fall versuchen”, sagte Frau R. darauf