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Die Autoren setzen sich mit den wichtigsten modernen Erziehungsproblemen auseinander: Erziehen in der Gemeinschaft, im Landerziehungsheim, Jugendbewegung, sexuelle Aufklärung, sie geben Grundlagen einer neuen Moral, fußend vor allem auf Gesetzen der Eugenik. Die Psychoanalyse wird unter Verwertung von Arbeiten Freuds, vor allem der „Geschichte einer infantilen Neurose” und des Buches „Die Frage der Laienanalyse” herangezogen, die psychoanalytische Pädagogik findet eine eingehende Besprechung durch Verwertung einzelner Ergebnisse Bernfelds, insbesondere in seinem Buch „Sisyphos”. Einzelne Forderungen Bernfelds, wie die der Vergesellschaftung der Erziehung, werden abgelehnt. Auch die pädagogischen Forderungen von Russell, Adler und Künkel dienen zur Begründung einer neuen Sexualpädagogik. Das Buch ist vor allem für Eltern und Erzieher geeignet, die einen Überblick über den heutigen Stand der Beziehungen der Sexualpädagogik zu ihren Grenzgebieten gewinnen wollen unter Zuhilfenahme sexualbiologischer und sexualpsychologischer Feststellungen. Das Buch würde gewinnen, wenn die vielen, langen wörtlichen Zitate, auch manche Wiederholungen, wegblieben.
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