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Die zwei Bände enthalten die Selhstdarstellungen und Bildnisse von Stanislaus von Dunin Borkowski, Georg Kerschensteiner, Rudolf Lehmann, Paul Oestreich, Wilhelm Rein, Hans Blüher, Ludwig Gurlitt, Wilhelm August Lay, Rudolf Pannwitz, Oskar Pfister, Ernst von Sallwürk.
Der Herausgeber Erich Hahn gibt durch Veröffentlichungen autobiographischen Materials einen wesentlichen Beitrag zur Psychologie führender moderner Pädagogen. Der einzelne Mitarbeiter soll gemeinverständlich sagen, was er über sein eigenes pädagogisches Werden weiß, was er durch Programm und Lebensleistung zu verwirklichen suchte und was er verwirklichen konnte. Stanislaus von Dunin Borkowski entwickelt als Katholik und Jesuit die Philosophie seiner Religion und ihrer pädagogischen Lehren. Als Kind von sieben Jahren hat er ein Erlebnis, das er für determinierend für seine spätere Entwicklung hält: “Noch erinnere ich mich deutlich der Stelle im großen elterlichen Garten, auf dem Land, dicht vor dem Haus, an einem zuzeiten fließenden Brunnen, da mir plötzlich, ohne eine Aussprache, eine Anregung von außen, in irgendeiner Weise, der ich mir in ihren Einzelheiten nicht mehr bewußt werden kann, Gott als ein hohes Wesen plötzlich und deutlich in der Seele aufleuchtete. Es war wie eine ruhige klare Einsicht: ‚Der, zu dem Du betest, ist etwas sehr Großes!'” Er betont an anderer Stelle seine Überzeugung von der Nachwirkung ganz früher starker Eindrücke für Charakter und Schicksal. Ausführlich werden dann die Grundlagen mitgeteilt, auf denen sich die moderne jesuitische Erziehung entwickelt hat. “So ist es denn lehrreich, zu beobachten, daß die methodischen Fragen bei Prüfung der Ordensanwärter dahin lauten, ob der Kandidat in das System paßt, nicht umgekehrt. Erst wenn sich die Frage wahrscheinlich bejahen läßt und somit die Erziehung zum Vollsystem einsetzen kann, beginnt ein Ausgleich zwischen dem Subjektiven und dem Objektiven. Die Hauptfrage ist dann die, in welcher Weise unwesentliche Seiten der Individuali