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Ich habe beiläufig 3000 Kinder beiderlei Geschlechtes im Alter von 1— 17 Jahren auf die Gewohnheit, ihre Fingernägel zu beißen, untersucht. Die Kinder zwischen 4 und 17 Jahren waren Schüler der öffentlichen Schulen der Stadt New York, jene im Alter von 1—4 Jahren Pflegebefohlene der öffentlichen Kindergärten und Säuglingsheime.1 Mit den Kindern schulpflichtigen Alters wurden die Beobachtungen folgendermaßen durchgeführt. Die Kinder mußten beide Hände auf die Bank legen. Wie ich durch die Reihen ging, machte ich auf einem bereits früher mit Name, Alter und Geschlecht des Kindes versehenen Zettel ein Plusoder Minuszeichen, je nachdem das Kind Nägel biß oder nicht. Diese Angaben wurden nach Alter und Geschlecht statistisch geordnet und in Tabellen gebracht Bei den kleineren Kindern wurden die Beobachtungen ohne Zettel gemacht. während sie langsam vorübergingen. Wegen ihrer geringen Zahl wurden die Knaben und die Mädchen bis zum 4. Lebensjahre in einer einzigen Tabelle geordnet.
Für die erste Beobachtung habe ich keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Graden des Nagelbeißens gemacht, so daß ein Plus ebenso gelegentliches mildes Nagelbeißen, eventuell nur eines Fingers, wie hartnäckiges Beißen aller Finger bezeichnet. Da das Hauptaugenmerk zunächst der Häufigkeit dieser Gewohnheit galt, wollte ich die Methode der Untersuchung nicht zu sehr komplizieren. Eine eingehende Klassifizierung der Grade des Nägelbeißens würde ein sehr subjektives Verfahren ergeben. Man könnte einwenden, daß die einfache Bejahung oder Verneinung der Gewohnheit auf Grund einer einmaligen Beobachtung unzulässig ist; doch ist es in der Praxis nicht so schwer, als vorausgesetzt werden könnte. Wenn Zweifel auftauchten, ob das Kind ein Nägelbeißer sei oder nicht, so habe ich es gewöhnlich als nicht nagelbeißend klassifiziert. Ich glaube nicht, daß dadurch viele Ungenauigkeiten unterlaufen sind da alle Klassifikationen von ein- und derselben Person durchgeführt wurden Die eventuellen Fehler müssen