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Ich war zwölf Jahre alt und besuchte die zweite Bürgerschulklasse. Sexuelle Themen wurden geheimnisvoll mit brennendem Interesse besprochen. Wir hatten in unserer Klasse einige Mädchen, die körperlich besonders reif waren, stark und groß gewachsen. Hauptsächlich diese waren es, von denen die „Aufklärung” ausging.
Als wir zum ersten Male von der Tatsache des Geschlechtsverkehres erfuhren, waren wir tief erschüttert; vor allem konnten wir nicht fassen, daß auch unsere Eltern „das” gemacht hätten — etwas in uns sträubte sich dagegen, „so” ins Leben gesetzt worden zu sein.
Hedy K., eine aus unserem Freundeskreise, war ein Kind, das viel über geschlechtliche Dinge nachgrübelte, und sie machte uns, die wir noch unerfahren waren, auf