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Das Buch ist eine Übersetzung der amerikanischen Ausgabe „Inner World of Childhüod”. Die Autorin wurde zu seiner Niederschrift vor allem angeregt durch ihre Beobachtungen als Lehrerin einer New-Yorker Mädchenschule. Die elf Kapitel bringen Erfahrungen, Beobachtungen und theoretische Annahmen über die Schwierigkeiten der Erziehung, vor allem über den die seelische Entwicklung störenden Einfluß vieler Eltern. Die Autorin ist Anhängerin von Jung. Er gibt dem Buch selbst eine kurze Einleitung, in der er, wie schon oft, hervorhebt, welche Vorzüge er seines weltanschaulichen Interpretiemng gegenüber der Freu dschcn Auffassung zuschreibt. Vor allem im Kapitel über Kinderträume will die Autorin zeigen, wie ihre Schule das Kind in „höhere Sphären geistiger Erkenntnis” einführe. In der Kinderanalyse als Seelenretter selbst „synthetisch” zu arbeiten, ist für manche Therapeuten eine schwere Versuchung, deren Bewältigung von entscheidender Bedeutung ist. Der Kinderanalytiker wird sich besser um die synthetische Arbeit des Ichs der Kinder kümmern als um eine „prophetische” Aufgabe, die das Kind ihm vorzulegen scheint. Das Wichtigste ist nach wie vor das Bestreben, die Schäden der Früherziehimg auszubessern oder gutzumachen, um damit die Zukunft des Kindes zu beeinflussen. Die Autorin verzichtet auf dieses Verfahren und geht „konstruktiv” vor.
Meng