You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Der „Internationale Verein für Individualpsychologie”, der „Deutsche Fröbelverband”, der „Verein Montessori-Pädagogik Deutschlands”, die „Deutsche Montessori-Gesellschaft”, die „Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft” und der „Bund entschiedener Schulreformer” laden zu einem gemeinsamen „Kongreß für Kleinkind-Erziehung 1952” ein. In der Einladung heißt es:
„Der Geburtenrückgang, die zunehmende berufliche Beanspruchung der Frauen, die wirtschaftlichen Nöte im allgemeinen bewegen die unterzeichneten Verbände, unter Zurückstellung aller Verschiedenheiten in Einstellung und Methode, gemeinsam einen „Kongreß für Kleinkind-Erziehung 1952” zu veranstalten. Sie folgen dem Drängen ihres erzieherischen Gewissens, wenn sie sich die Aufgabe stellen, die weiteste Öffentlichkeit darüber aufzuklären, welche Pflichten aus der Not, dem Wert und dem Recht des Kleinkindes dem Einzelnen, der Familie und den öffentlichen Körperschaften erwachsen. Voraussichtlich wird der Kongreß vom 1. bis 5. Oktober 1952 in den Räumen des Berlin-Schöneberger Rathauses stattfinden. Das Bezirksamt Berlin-Schöneberg bat in hochherziger Weise bereits die für den Kongreß und die mit ihm verbundenen Ausstellungen zur Kleinkind-Erziehung notwendigen Räume (Bürgersaal, Brandenburg-Halle und Ausstellungsräume) zur Verfügung gestellt. Der preußische Minister für Wissenschaft, Kunst