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An anderem Orte1 habe ich nachgewiesen:
Im Kinderspiel liegt ein libidinöser Triebdurchbruch verborgen;
daraus entspringt der Lustcharakter des Spiels; zur Lust an der Triebsättigung kommt noch die aus dem Ödipuskomplex stammende „Lust am Verbotenen”;
im Durchbruch desTriebanteils ist der Drang nach Eigenwillen investiert;
das unentwickelte Ich des Kindes wirkt an der Spielgestaltung, bzw. Spielauslese insofern mit, als es eine ziemlich primitive, aber immerhin maskierte Triebbefriedigung zuläßt und das Spiel zu einem Kompromiß zwischen den Trieb- und seinen Ich-AnSprüchen macht;
darin kann man ein Stück soziale und Realitätsanpassung sehen;
das Spiel bedeutet eine symbolische, den Symptomhandlungen nahe verwandte Abreaktion;
1) „Zur Psychologie des Kinderspiels.” Diese Ztschr. Seite 223.
ökonomisch erfolgt im Spiele Triebentsparmung, Unlust Vermeidung, häufig auch Umwandlung von Angst in Lust1.