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Die technischen Schwierigkeiten sind bei der Analyse eines Kindes großer als bei der Analyse des Erwachsenen. Verschiedene psychoanalytische Veröffentlichungen der letzten Jahre haben sich bemüht, diese Schwierigkeiten ausführlich aufzuzählen und zu schildern: die geringere sprachliche Ausdrucksfähigkeit des Kindes und damit die Veränderung der Ausdrucksmittel in der Analyse, die Unfertigkeit der Neurose, die Unterschiede in der Verwendbarkeit der Übertragung, die Einschaltung einer vorbereitenden Periode, die innere und äußere Abhängigkeit von den Eltern und dadurch die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit den Eltern während der Zeit der analytischen Beeinflussung. Die letztgenannte Schwierigkeit bildet das Thema dieser Arbeit. Es ist für den Analytiker nicht einfach, sich für die Dauer einer ganzen Analyse der Mitarbeit der Eltern zu versichern. Wo immer ihm die Lösung dieser Aufgabe aber nicht gelingt, kann die Behandlung des betreffenden Kindes vorzeitig und gewaltsam abgebrochen werden.
Wir lernen in unserer Eigenschaft als Kinderanalytiker zwei Typen im Verhalten der Eltern kennen. (Ich beschränke mich im folgenden auf die Schilderung der Mütter, mit denen man im allgemeinen mehr zu tun hat als mit den Vätern.) Den einen Typus zeigen die Mütter, die etwas von der Psychoanalyse wissen, die vielleicht sogar selbst in Analyse waren und sich aus diesem Grunde die analytische Behandlung des Kindes wünschen. Diese Mütter sind leichter zu behandeln, weil sie den Vorgängen in der Analyse mit Verständnis gegenüberstehen.
Schwierigkeiten mit ihnen ergeben sich aber überall dort, wo sie es trotz ihres Verständnisses nicht über sich bringen, den Rat des Analytikers zu befolgen. Schwierigkeiten ergeben sich auch, wenn die Mutter gleichzeitig mit der Analyse des Kindes ihre Analyse durchmacht und ihre eigenen analytischen Widerstände auf die Behandlung des Kindes überträgt. Den zweiten Typus zeigen Mütter, die wenig oder gar nichts