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Im Verlaufe unserer Kindergartenarbeit wurde häufig der Wunsch geäußert, die Erziehungsprobleme, die schwierige Kinder bieten, besonders zu berücksichtigen. In unseren Volkskindergärten kommt zu der pädagogischen Forschungspflicht vor allem die soziale und wirtschaftliche Notwendigkeit, schwierige Kinder innerhalb der Kindergemeinschaft erhalten zu können und — soferne es möglich ist — heilsam oder prophylaktisch zu beeinflussen. Eine normale, zahlreiche Kindergartengruppe, die für die Bedürfnisse und Fähigkeiten durchschnittlich gesunder Kinder bestimmt ist, kann der Eigenart jener Kinder schwer gerecht werden, deren Anpassung an die Realität und Einfügung in die Gemeinschaft sich unter starken Schwierigkeiten vollzieht und welche besonders schwer auf die direkte Befriedigung ihrer Trieb wünsche verzichten können. Die neurotischen, gehemmten können ihre Symptome vielfach nicht äußern und bleiben durch die Unterdrückung ihrer Triebregungen weiterhin gefährdet, wenn sie sich auch scheinbar der Gemeinschaft eingefügt haben und ihr Konflikt mit der Außenwelt ein innerlicher bleibt oder erst in späterem Alter zu Tage treten wird. Die aggressiven, triebhaften Kinder werden oft unter großen Opfern der anderen in der Gruppe gehalten; im besten Fall wird eine Besserung des Benehmens erzielt, ohne daß die Erzieherin je die Möglichkeit hatte, nach dem „Warum” zu fragen. Fügt sich das aggressive, dissoziale Kind nicht der Gemeinschaft ein, so bleibt auf die Dauer nur der letzte Ausweg, es auszuschließen. Dies bedeutet, daß das proletarische Kleinkind die einzige Erziehungsmöglichkeit, das Gegengewicht gegen den Einfluß zerrütteter