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Die Arbeit stellt in allgemein verständlicher und ausgezeichneter Weise die er ziehungsberatende Tätigkeit Zulligers dar. An Hand von zwei zum Teil in der psycho analytischen Literatur schon publizierten Fällen wird dargelegt, wie Zulliger mit seinen Zöglingen erst Kontakt herstellt, dann in wenigen Gesprächen Einblick in die, unbewußte Situation gewinnt und schließlich, ohne eine richtige Psychoanalyse durch zuführen, durch sein psychoanalytisches Wissen bedingte pädagogische Ratschläge gibt. — Das für uns Bemerkenswerteste an dieser Arbeit ist ihr Ursprung: Es hanpelt sich um die Niederschrift eines Vortrags, der an einem Fortbildungskurs für Schulärzte gehalten wurde. Daß Ärzte durch einen Lehrer wie Zulliger in der Psy chologie unterrichtet werden, scheint ein erfreuliches Zeichen für das Fortschreiten der psychoanalytischen Bewegung.
O. Fenichel, Berlin