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(Fortsetzung und Schluß)
Der folgende Abschnitt der Behandlung erscheint mir in erster Linie durch Herberts geändertes Benehmen in der Analyse gekennzeichnet. Bisher hatte er sich mit dem „Wegzaubern” der Angst immer einverstanden gezeigt, er war erstaunlich bereitwillig, meine Bemühungen um die Auflösung der Angst zu unterstützen, betonte immer wieder, „Der Zauberer und ich, wir haben heute wieder fest mit der Angst gerauft”, und wenn er z. B. auch tagelang weinte und schrecklich Angst litt, bis er sich entschloß, das Schlüsselloch anzusehen, so war er dann doch sehr froh und glücklich, als er es ansehen konnte. Dabei wußte er die günstige Veränderung, die ihm das Verschwinden der Hauptängste gebracht hatte, sehr wohl einzuschätzen, er sagte oft: „Jetzt habe ich nur wenig Angst mehr und kann alles machen.” Die auffallende Besserung in seinem Verhalten brachte ihm auch große äußere Vorteile. Er ging in dieser Zeit tagsüber in einen Privatkindergarten, war im Sommer in einem Kinderheim und man konnte ihn sogar im darauffolgenden Herbst in die Montessorivolksschule schicken. Während des folgenden Winters war er dann auch drei Monate lang in einem Kinderheim, in den darauffolgenden Sommermonaten einen Monat am Land mit der Montessorivolksschule, schließlich gemeinsam mit der jungen, analytisch geschulten Volksschullehrerin, die sich in dieser Zeit der Behandlung vorwiegend mit ihm befaßte, in einer Familie für den ganzen Sommer.
Daß er die Angst „lieb” habe, stellte sich heraus, als wir über seine Angst vor meinem Sprayapparat sprachen. Zuerst versuchte er es mit Ausflüchten wie: „Ich gehe ja am Parfumeriegeschäft vorbei, das kann Ihnen ja doch genügen.” Dann behauptete er, „ich fürchte mich immer so, Sie werden mein Klufterierpfuffi