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Die pädagogische Arbeitsgemeinschaft am Berliner Psychoanalytischen Institut, trat in der Zeit vom Oktober 1951 bis Juni 1932 alle vierzehn Tage unter der Leitung von Bernfeld zusammen. 25 bis 30 Mitglieder — in der überwiegenden Mehrheit Fürsorgerinnen und fast ausschließlich Teilnehmer an früheren pädagogischen Seminaren — kamen regelmäßig zu den Sitzungen. Die Abende waren größtenteils der Besprechung praktischer Fragen der Pädagogik unter analytischen Gesichtspunkten gewidmet. Im Jahre 1931/32 sollte das Thema der Verwahrlosung im Vordergrunde stehen; im übrigen folgten die Themen keinem bestimmten Plan, sondern wurden entsprechend dem jeweils herrschenden Interesse der Teilnehmer festgesetzt. Die Diskussionen der Arbeitsgememschaft stützen sich entweder auf ein kurzes Referat oder sie wurden durch Mitteilungen aus der Praxis eröffnet. Bei diesen kamen außer der Fürsorge auch zu Wort. Die Arbeit im Hort und die heilpädagogische Tätigkeit (speziell im Bezirk Prenzlauerberg: Pineus, Hensel, Levisohn, Kaliseher, und andere) und die Schule (Bers, Werner, Steinbach, und andere). Wenn sich Gelegenheit bot, wurde dies Material durch Mitteilung analytischer Erfahrungen beleuchtet und erweitert (Steff, Bornstein, Lamplde Groot, A. Reich). Es gab auch einige Abende, welche durch die Besprechung rein analytischer Themen bestritten wurden.
Unter diesen waren zwei, zu denen die Arbeitsgemeinschaft mehrfach zurückkehrte: die Verwahrlosung und die Pubertät. An den Abenden über die Verwahrlosung wurden die Bücher von Gruhle, „Die Jugendverwahrlosung”, (Pincus), Kautz, „Im Schatten der Schlote”, (Feibel) und Lund, „Über die Ursachen der Jugendassozialität”, (1918) (Marseille) referiert. Diese Abende machten die Unfruchtbarkeit der alten Fragestellung „Anlage oder Milieu?” deutlich und zeigten die Unzulänglichkeit der älteren statistischen Forschungsmethode. Die Diskussion beschäftigte sich im einzelnen mit folgenden Fragen: worin besteht die vor der Verwahrlosung schützende Funkt