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Es wird die Stellung des Märchen als Erziehungsmittel im modernen Kindergarten untersucht; dabei wird die Frage, ob das Märchen überhaupt noch als Erziehungsmittel brauchbar ist, entschieden bejaht. Bei der Darstellung der stofflichen Eigenart, literarischen Sonderstellung und seelischen Funktion hält sich der Verfasser an die bekannten Theorien über Ursprung und Wesen des Märchens. Von der Psychoanalyse des Märchens, die dem Autor aus den Arbeiten Freuds, Riklins, Ranks, Abrahams und Federns bekannt sein dürfte, macht er nur spärlich Gebrauch, er verweist bloß auf die Rolle der Identifizierung beim zuhörenden Kinde. Neuartig ist die Behandlung der Frage, wie dem Kind die Sachvorstellungen jener Einrichtungen, die es heute nicht mehr gibt, die aber in der Überlieferung vorherrschend sind, vermittelt werden sollen. Die Grimmsche Sammlung enthält jedenfalls eine