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Oie folgenden drei Beiträge sind Niederschriften von Vorträgen, die von Vertretern der Psychoanalyse am Kongreß für Kleinkinderzichung 1932 gehalten wurden. In ihnen kommen die grundsätzlichen Anschauungen der Psychoanalyse über das Kleinkind zur Darstellung; so sind sie besonders geeignet, dem Anfänger eine erste Orientierung, dem Vorgeschrittenen eine übersichtliche Zusammenfassung zu bieten und das Verständnis für die Praxis der analytischen Kleinkinderziehung und die therapeutische Kleinkindanalyse anzubahnen.
Ehe ich versuche, kurz die Grundauffassungen, die die Psychoanalyse sich über die Entwicklung des Kleinkindes gebildet hat, darzustellen, muß ich zunächst einige Worte über die Eigentümlichkeiten der Freudschen Anschauungen überhaupt sagen. Dies umso mehr als über „Psychoanalyse” Zutreffendes und Unzutreffends gesagt wurde und Allgemeingut geworden ist. Man darf ja ohne Übertreibung sagen: Es gibt heute überhapt keinen pädagogischen und keinen psychologischen Gedanken, der nicht vom dem Freudschen Werk beeinflußt wäre, so daß ein gut Teil jener Freudschen Gedanken und Einsichten, die überhaupt einer unmittelbaren Anwendung fähig sind unter anderem Namen, m anderen Schulen, in anderen Denkzusammenhängen bereits bekannt und geläufig geworden sind. Die Freudsche Psychoanalyse wäre durch drei Momente charakterisierbar.