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Um das Verständnis des folgenden Berichtes über die Analyse eines kleinen Kindes für den der Praxis der Spielanalyse unkun digen Leser zu erleichtern, möchte ich mit einigen allgemeinen Bemerkungen beginnen. Das analytische Material unterscheidet sich vor dem bei Erwachsenen in verschiedenen Punkten: Unbewußte Phantasien werden oft erstaunlich offen geäußert. Vorbewußte Phantasier spielen eine verhältnismäßig geringe Rolle. Die Ich-Interessenund die Realität sind sicherlich nicht weniger bedeutungsvoll als beim Erwachsenen, aber sie sind andersartige. Die Realitätsbeziehung eines kleinen Kindes ist begrenzter, aber intensiver; Gegenstände, Kleidung, Essen, Spielsachen usw. spielen eine große Rolle. Die Ich-Interessen sind noch wenig differenziert: die individuellen Unterschiede im analytischen Material von Dreijährigen sind natürlich sehr vie] geringer, als in dem von Erwachsenen. Vom Standpunkte des bewußten Ich ist das analytische Material eines kleinen Kindes ziemlich monoton, da seine bewußten Interessen noch primitiver und begrenzter sind. Andererseits zeigt sich beim kleinen Kinde eine schnellere und oft abruptere Änderung der Einstellung als beim durchschnittlichen erwachsenen Neurotiker; dies ist vor allem durch die mehr akute Angst des kleinen Kindes bedingt, die es ihm unmöglich macht, eine bestimmte Einstellung längere Zeit hindurch aufrechtzuerhalten. Aber auch die Tatsache, daß seine Interessen und Tätigkeiten noch ungenügend organisiert und konsolidiert sind, trägt hierzu bei. Das Vorwiegen der symbolischen Darstellung im analytischen Material scheint dadurch bedingt zu sein, daß die Objektbeziehungen noch weitgehend auf der Partialstufe sich abspielen (mehr Körperteilen als Personen gelten), während bei Individuen mit besser entwickelter Realitätsbeziehung und reiferem Ich die unbewußten Phantasien mehr in Zusammenhang mit wirklichen Personen und in realitätsangepaßter Weise geäußert werden.
Um zusammenzufassen: in der Analyse eines kleinen Kindes werd