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„Die Resultate der vorliegenden Untersuchung sind das Ergebnis einer langjährigen theoretischen und praktischen Beschäftigung (Anm. d. Red. als Filmzensurbeirat) mit dem Gegenstand, die neuerdings durch eine größere Umfrage bei Jugendlichen und Erziehern in ganz Deutschland ihren Abschluß fand.” Es wurden dreierlei Fragebogen ausgearbeitet und 5000 Fragebogen versandt. Einer, der sich an die Erzieher wendet, einer zur Befragung der Jugendlichen zwischen 14—18 Jahren, die der Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind, und einer für Jugendliche zwischen 18—20 Jahren, deren rückschauende Erinnerung die Gegenwartsbeobachtung und Aussage vervollständigen sollte. Es gingen 3285 Antworten ein, die ein Material von 14.865 Jugendlichen umfassen. Was sind nun die Ergebnisse dieser breit angelegten Arbeit? Da erfahren wir, daß in der Großstadt mehr Jugendliche das Kino besuchen als auf dem Lande. Ferner, daß das Geld zum Kinobesuch teils durch das Taschengeld, teils durch allerhand Nebenverdienst, der den Erzieherpersonen nicht bekannt ist, und manchmal auch durch kleine Diebstähle aufgebracht wird. Ein Teil der Jugendlichen, es handelt sich durchwegs um Jugendliche der unbemittelten Klasse, verschafft sich auch Freikarten oder versteht es, sich in unbewachten Momenten durch Seitengänge einzuschleichen. Die meisten Jugendlichen gehen gemeinsam, manche gehen lieber allein und einige werden zu Hause sehr streng gehalten und dürfen nur in Begleitung von Familienangehörigen ins Kino gehen. Dieser letzte Fall ist bei weiblichen Kinobesuchern häufiger als bei Jungen. Das Jugendverbot hält die Jugendlichen selten ab zu Filmen zu gehen, die sie anziehen, in manchen Orten wird das Verbot sehr strenge gehandhabt, dort gehen die Jugendlichen weniger häufig zu nicht jugendfreien Filmen. Knaben lehnen erotische Filme häufiger ab als Mädchen. Knaben interessieren sich hauptsächlich für Filme, in denen Handlung und Bewegung vorherrschen, also Kriminal-, Abenteurer-, Kriegsfilme. Unter den krim