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Inspiriert von Dana Birksted-Breens Ideen zur »Widerhall-Zeit« (reverberation time) untersucht die Autorin die Veränderbarkeit und Transformation von Zeit- und Raumempfinden und deren Verbindung mit frühkindlich verkörperten Phantasien in der Behandlung eines zehnjährigen Jungen. Die Erfahrung von Zeitveränderungen (zusammengefasst unter dem Begriff Zeitelastizität, um die verschiedenen Formen widerzuspiegeln, die dies annehmen kann) wird ab der ersten therapeutischen Begegnung in der Übertragungsbeziehung ausgelebt. Die Autorin postuliert die gleichzeitige Entwicklung der Fähigkeiten, objektive Zeit zu akzeptieren, einen dreidimensionalen Raum innerhalb des Selbst und zwischen Objekten schaffen zu können sowie Getrenntsein und Trennung zu tolerieren. Die Entwicklung der Fähigkeit zum symbolischen Denken und zur depressiven Angst sowie die Akzeptanz der ödipalen Situation und der Trennung haben, wie Dana Birksted-Breen betont, einen grundlegenden Einfluss auf die Akzeptanz der objektiven Zeit. In diesem Beitrag wird zudem der Unterschied erörtert zwischen der Auseinandersetzung mit der Schwierigkeit, objektive Zeit unter dem Einfluss der Todesangst zu akzeptieren, und der Auseinandersetzung mit dem Schrecken und der namenlosen Furcht, die aus der Vorstellung von der Vernichtung der Zeit entstehen.