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Die Gegenübertragungsgefühle und Konflikte gegen Ende von Behandlungen zu beschreiben, fällt Analytiker*innen schwer. Die Literatur zur Beendigung konzentriert sich dementsprechend darauf, was geschehen sollte, statt auf das, was wirklich geschieht. Die inhärente Unvollständigkeit und unvermeidliche Frustration der Wünsche von Patient*innen und Analytiker*innen kann die einen und die anderen ins Chaos stürzen, gerade wenn ihr Bedürfnis nach Gewissheit und Abschluss am größten ist. Diese Arbeit stellt einen Fall vor, in dem der Patient und die Analytikerin immer wieder in Zweifel geraten, ob und wie die Analyse enden soll. Die Analytikerin kam auf den Gedanken, diese Zweifel unbewusst mit der Position des Patienten zu seinem inneren Elternpaar in Verbindung zu bringen. Während der Patient mit Gefühlen von Desintegration und Ausgeschlossen-Sein rang, durchlebte die Analytikerin Phasen eines theoretischen Chaos, die ihre Beziehung zu ihren analytischen Eltern widerspiegelten. Diese Phasen der Desintegration im Rahmen der Übertragung/Gegenübertragung verstand sie als wichtige Schritte im Entwicklungsprozess, die das analytische Paar weg von dem, was falsche depressive Kohärenz hätte werden können, hin zu einer wahrhaftigeren Begegnung brachte. Sie sieht die Fähigkeit des Patienten, das zu ertragen, als ein Zeichen, dass er für die Beendigung der Analyse bereit ist. Im Nachhinein scheint es ihr hilfreich, diese Erfahrung mit Brittons Konzept der post-depressiven paranoid-schizoiden Position, die Bions Weiterentwicklung der Kleinianischen Theorie mit Steiners Konzept der pathologischen Organisationen verbindet, zu beleuchten, wobei sie den Schwerpunkt stärker als Britton auf die Beschreibung der Auseinandersetzungen in der Gegenübertragung legt. Letztlich, schließt die Autorin, kann dem Patienten zu mehr Integration verholfen werden, wenn die Analytikerin in Teilen ertragen kann, dass es zu Desintegration kommt, bei der das innere Elternpaar immer wieder verloren und wiedergefunden werden muss.